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FAHRRADkultur - Für ein Miteinander auf der Straße

12.10.2013 – Im Juni 2011 erhält Casey Neistat in New York einen Strafzettel in Höhe von 50 US-Dollar. Die Begründung: Er fährt nicht auf dem Radweg. Auch in Deutschland gilt die Radweg-Benutzungspflicht - sofern der Radweg als solcher verbindlich ausgeschrieben ist. Nun würden Radfahrer ja gern die Radwege nutzen, wenn sie (objektiv und subjektiv betrachtet) sicher wären. Casey Neistat macht deutlich, dass wir eine Kultur des Miteinanders auf unseren Straßen brauchen. Kultur und Kommunikation einer FAHRRADkultur sind dafür genauso wichtig wie eine sinnvoll gestaltete Stadtplanung und Infrastruktur.

Was ich in den Debatten um Infrastruktur- und Stadtplanung, Verkehrspolitik und Mobilität so oft vermisse ist die Anwendung des Paragraphen Eins unserer Straßenverkehrsordnung:

§1 Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Grundregeln der Straßenverkehrsordnung via Verkehrsportal.de

Aktuelle Diskussionen fördern aus meiner Sicht das Gegeneinander. Radfahrer gegen Autofahrer. Radfahrer gegen Fußgänger. Wir kommen damit nicht weiter. Unsere Straßen werden so nicht sicherer. Von unserer Lebensqualität im ohnehin rein zahlenmäßig schon angespannten Alltagsverkehr mal ganz zu schweigen.

Videos wie das von Casey Neistat aus den USA, hochgeladen im Juni 2011, sind Augenöffner. Denn weltweit hat es an Aktualität leider nicht eingebüßt. Sie zeigen, dass wir eine Kultur des Miteinanders auf unseren Straßen brauchen.


Quelle: © Juni 2011 Bike lanes by Casey Neistat


Ich glaube nicht, dass es böswiliig gemeint ist, wenn ein Taxi am Straßenrand hält, um Fußgänger aussteigen zu lassen. Ich glaube nicht, dass der Möbelträger die Gefahr für den Radfahrer aktiv herbeigeführt hat. Wir haben es jedoch viel zu oft mit Gedankenlosigkeit und mangelnder Achtung (Aufmerksamkeit) füreinander zu tun.

Durch Verordnungen lässt sich dies nicht ändern. Nur durch eine sukzessive und achtsame Reformation der Kultur des Miteinanders. Und durch eine begleitend wirksame sinnvolle Stadtplanung, die sich am Wert für die gewünschte Kultur in der Stadt orientiert statt an “massentauglichen” Wählerstimmen.

Es ist wichtig, dass Menschen begreifen, dass sie Teil dieses Systems sind. Es ist wichtig, dass sie anfangen darüber nachzudenken und wir gemeinsam Lösungen entwickeln, die allen Nutzen stiften. Ein offener und konstruktiver Dialog kann dann auch den Weg frei machen – im wahrsten Sinne – für innovative Mobilitätskonzepte der Zukunft.

Wir fördern Projekte pro FAHRRADkultur.
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FAHRRADkultur - Freude am Radfahren

Alltagsradler sind leistungsfähiger und fröhlicher. Gemeinsame Radtouren stärken den Teamgeist und beflügeln das Arbeitsklima. Die Bewegung an der frischen Luft weckt die Kreativität und stärkt gleichzeitig die Gesundheit, Zufriedenheit, Motivation und Zugehörigkeit zum Unternehmen.

Mit der Regelung, dass Fahrräder Kraftfahrzeugen steuer-rechtlich gleichgestellt sind, ergeben sich zudem völlig neue Möglichkeiten für das Betriebliche Mobilitätsmanagement.

Wir fördern daher die Freude am alltäglichen Radeln zur Arbeit und den damit verbundenen Marktchancen in allen Branchen. Für die Freude am Alltagsradeln.

Zündende Ideen für FAHRRADkultur

Entspannt zur Arbeit? Mit Begeisterung und hoher Leistung durch den Tag? Radfahren wirkt sich positiv auf das individuelle Wohlbefinden und die Gesundheit aus.

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