News & Presse

Fahrrad-Paradies rund um den Markkleeberger See

27.08.2015 – Sachsens Metropole bietet nicht nur eine interessante, vielfältige Stadt - Leipzig mausert sich zum Naherholungsparadies. 1937 bis 1996 war die Zeit des intensiven Kohlebergbaus. Viele Orte sind den großen Tagebau-Baggern zum Opfer gefallen. Ich erinnere mich gut an die "Mond-Landschaften" - ein trauriger Anblick. Seit 1997 wird das Territorium mit viel Herzblut und Engagement renaturiert. Am vergangenen Wochenende durchwanderte ich das Gebiet rund um den Markkleeberger See - einem zentralen Gewässer des Leipziger Neuseenlands. Und bedauerte ein klein bisschen, kein Rad dabei zu haben...

Wasser hatte schon von jeher eine “Urlaubswirkung” auf mich. Glitzernd liegt der Markkleeberger See zu meinen Füßen. Ich atme tief ein und entspanne merklich. Knapp zehn Kilometer ist der Ufer-Rundweg lang, den ich – ausgerüstet mit meiner Kamera – nun gemütlich erwandern werde.

Am Horizont sehe ich weiß bewölkte Schornsteine, den letzten Tagebau-Bagger – nun Kohlebergbau-Museum, den Messeturm und das “Buch” – den Uni-Turm. Die Sicht ist so gut, dass ich heute sogar das Völkerschlachtdenkmal in der Ferne lokalisieren kann. Mit der Straßenbahn sind es zirka 30 Minuten bis ins Stadtzentrum. Hier draußen spüre ich davon nichts. Ich bin mitten in der Natur.

Die ersten Vögelschwärme – Schwalben glaube ich zu erkennen – sammeln sich für die Reise nach Süden. Salamander sonnen sich auf der heißen Erde. Der ein oder andere Regenwurm bohrt sich wieder ins Erdreich nach dem warmen Sommerregen. Ich begegne kaum einer Menschenseele. Im Leipziger Neuseenland verteilt sich alles großzügig in der Fläche. Und wenn doch, sind es strahlende Gesichter. Man grüßt sich freundlich.

Ich genieße das Knirschen der Sohlen auf dem Kies. Später kann ich auch am Sandstrand barfuß durchs Ufer waten. Herrlich! Beflügelt von Eindrücken gehen meine Gedanken spazieren. Ich tanke Energie für die zweite Jahreshälfte. Freue mich über das Ping-Pong der Ideen und weiß, dass sie zurück am Schreibtisch zu gegebener Zeit abrufbar sein werden.

Dabei gehe ich meinem schönsten Hobby nach: Fotografieren und Filmen. Beides verstärkt die meditative Wirkung der Bewegung in der Natur. Zudem kann ich die Erinnerungen mit Bildern verstärken. In diesem Minimalismus liegt die besondere Freude und Kraft.

Die komplette Foto-Story findest Du unter:
madiko > Zeitmaschine > Reportagen Foto & Film > Sommer-Wanderung am Markkleeberger See

Mein Fazit: Ich komme wieder hier her. Doch dann in jedem Fall mit meinem Nimbus. Und mit mehr Zeit.

Bleib neugierig,

Fotos: CC-BY-ND madiko

Dieser Artikel wurde verschlagwortet mit: FAHRRADkultur, Fahrrad, Tourismus, Renaturierung, Natur, Naherholung, Erholung, Urlaub



Weitersagen heißt unterstützen

Ihnen gefällt dieser Artikel? Empfehlen Sie uns gern weiter in Ihrem Netzwerk. Vielen Dank!

Aus Gründen des Datenschutzes ist diese Funktion zum Teilen per default inaktiv. Mehr erfahren Sie über den Button i. Über das Zahnrädchen können Sie Ihre gewünschte Standard-Einstellung wählen.

FAHRRADkultur - Freude am Radfahren

Alltagsradler sind leistungsfähiger und fröhlicher. Gemeinsame Radtouren stärken den Teamgeist und beflügeln das Arbeitsklima. Die Bewegung an der frischen Luft weckt die Kreativität und stärkt gleichzeitig die Gesundheit, Zufriedenheit, Motivation und Zugehörigkeit zum Unternehmen.

Mit der Regelung, dass Fahrräder Kraftfahrzeugen steuer-rechtlich gleichgestellt sind, ergeben sich zudem völlig neue Möglichkeiten für das Betriebliche Mobilitätsmanagement.

Wir fördern daher die Freude am alltäglichen Radeln zur Arbeit und den damit verbundenen Marktchancen in allen Branchen. Für die Freude am Alltagsradeln.

Zündende Ideen für FAHRRADkultur

Entspannt zur Arbeit? Mit Begeisterung und hoher Leistung durch den Tag? Radfahren wirkt sich positiv auf das individuelle Wohlbefinden und die Gesundheit aus.

Lassen Sie uns gemeinsam RADkultur gestalten:

Neugierig geworden? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf. Wir freuen uns!

Service

Webcode dieser Seite: 27

Diese Seite wurde verschlagwortet mit: FAHRRADkultur, Fahrrad-Kultur, Radkultur, Rad-Kultur, Rad, Fahrrad, betriebliches Mobilitätsmanagement, Mobilität, Lebensqualität, Freude, Arbeit, Wirtschaft, Sinn, Sinnvoll Wirtschaften, Nachhaltigkeit, Eco-Business, Social-Business, Gemeinwohl, GWÖ, Ökonomie, Umwelt, Strategie, effizient, ökologisch, sozial, leistungsfähig, kreativ, gesund